von Christian Richter

SV Burggrafenhof 1 - TTV Neustadt 2

SV Burggrafenhof 1 vs TTV Neustadt 2

SV Burggrafenhof 1 – TTV Neustadt 2

Ein Basketballspiel verläuft in Wellen…

 

das behauptet zumindest der Basketballphilosoph Frank „Buschi“ Buschmann.

Und wer das Spiel der Herren I des „SV Castledukeyard“ gegen die Zweite aus „Newtown“, die neben Ansbach und den dritten „Postmen“ heißeste Mannschaft der Rückrunde, live mitverfolgt hat, der sah diese Hypothese eindrucksvoll bestätigt.

Nach langer Zeit einmal wieder durch den beruflich stark eingespannten Langen, ‚Dave Wineman‘, verstärkt, ging man in das Rückspiel gegen die Truppe aus Carp-Town, gegen die man das Hinspiel noch so unglücklich verloren hatte. Die ersten fünf Minuten verliefen mit offenem Visier: Korberfolge auf beiden Seiten stellten einen ausgeglichenen Schlagabtausch her, bis zum 10:10, dass durch einen wunderschönen Baby-Hook-Handball-Schlagwurf durch den ‚Kolbster‘ erzielt wurde. Und dann kam die erste Welle: Die leider strukturell zum Spiel der Huuuufer gehörenden Ballverluste nahmen überhand und die Gäste bauten ihren Vorsprung auf 10:18 bis zum Viertelende aus.

Der für den urlaubenden Headcoach Florian ‚Little-Beer‘ eingesprungene ‚K. Smith‘ fokussierte aber ganz im Stile seines Lehr- und Zen-Meisters Phil Jackson mit einer ruhigen, zielgerichteten Ansprache die Truppe wieder und schickte eine größere Aufstellung aufs Feld. Und so kam die zweite Welle: Durch die Größenvorteile dominierte man nun die Bretter und kam dort über ‚Dave Wineman‘ oder per Fastbreak über den ‚Maximiser‘ „Ditsche“ Dittrich zum Abschluss (19:18). Doch leider folgte Welle Drei. Die Gäste konterten eiskalt und legten einen 10:0 Zwischenspurt zum 19:28 hin. Hauptursache: Ballverluste. Hm … Trotz erfolgreicher Gegenwehr, v.a. durch die ‚sozialistische Baby-Kalaschnikow AK-24‘, sorgten zwei glückliche, aber auch starke Dreier der Gäste für eine etwas zu hohe Pausenführung (28:36).

Der dritte Abschnitt begann gut: Nach Punkten durch den ‚Kolbster‘ und einem schönen Dreier durch Chris ‚Cookie‘ Judge wähnte man sich wieder in Schlagdistanz. Doch immer wenn man kurz davor war, auszugleichen, kam eine Antwort aus Carp-Town. Als dieser endlich hergestellt war (44:44), durchbrach die nächste Welle die Hoffungen unserer Castledukeyarder. Einen 8:0-Lauf der Gäste, reduzierte Sebbi Melz mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum Viertelende.

Und das letzte Viertel ist bis zur 37. Minute eigentlich schnell erzählt: Huuuf spielt stark, als Mannschaft, jeder kämpft für jeden, ‚Mr. Pee-Gee‘ lässt die Abseitsfalle zuschnappen und auch wirklich schöne Spielzüge mit tollen Abschlüssen lassen das Heimteam immer wieder herankommen, um sich die Arbeit dann wieder durch teilweise haarsträubende Fehler im Aufbauspiel oder beim Defensivrebound zu zerstören. Zu allem Überfluss begannen die Gäste auch noch Not-Zauberwürfe zu treffen. Aber Aufstecken?!? Weit gefehlt! Denn die letzte Welle (die perfekte Welle?) gehörte unseren Gastgebern des SV Castledukeyard. Nachdem das Heimteam im ersten Abschnitt stellenweise etwas mit zumindest überraschenden Pfiffen der sonst eigentlich ordentlich leitenden Referees zu kämpfen hatte, waren es nun auf einmal die New-Town-Boys, die den einen oder anderen Pfiff nicht bekamen und auf Grund einer nicht vollständig ausgeprägten Frustrationstoleranz ihre negativen Energien falsch bündelten. Nach einem verwandelten Freiwurf nach technischem Foul für Vogelzeigen (eigentlich glimpflich davongekommen…) übernahm nun „Ditsche“ wieder die Partie und machte per Dreier ein Vier-Punkt-Spiel daraus. Als im nächsten Gästeangriff Basketball-Opa ‚J.W. Smith‘ matrixartig einen Steal holte und den daraus resultierenden Fast-Break, bei dem er fast noch vom eher langsamen gegnerischen Center eingeholt worden wäre, dann aber als And-one (inkl. Pose fürs Fernsehen) abschloss, war die erste Führung seit 34 Minuten da. Freiwurf drauf. Punkt (65:63). Nach nur einem Gegenkorb sorgte dann das nächste And-one durch den ‚Maximiser‘ für die Entscheidung, zwei Hell-Mary-Würfe der Gäste fanden ihr Ziel nicht, womit der 70:65-Sieg feststand. Jubel in unserer Halle.

Unter dem Strich blieb die beste Teamleistung der Huuufer in dieser Saison, in der wirklich jeder seinen Beitrag zum letztlich nicht unverdienten Sieg beitrug. So macht Basketball Spaß!

 

Ein Bericht von Joachim-Waldemar Eulenspiegel

 

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