von Christian Boss

Burggrafenhof feiert Premierensieg in der Kreisliga zur Kärwa

Beiden Teams merkte man den schwachen Auftakt an und keiner wollte im Derby ein frühes Gegentor riskieren. Also war erst einmal gegenseitiges Abtasten angesagt. Die erste Möglichkeit gab es dann nach 15 Minuten für die Gastgeber, aber Singer fand mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze in Müller seinen Meister. In der Folge war Burggrafenhof zwar mit der klar besseren Spielanlage, blieb aber ohne echte Torchance. Diese hatten nach 29 Minuten die Gäste in Person von Michael Stiller, der aber aus halbrechter Position mit seinem Schuss aufs lange Eck nur den Pfosten traf. Zehn Minuten später fiel dann das 1:0 für den SVB. Alex Neubert marschierte schnell wie immer mit dem Ball über den halben Platz, sein Pass in die Gasse fand Schottenhamml, der Gäste-Keeper Müller aus spitzem Winkel keine Chance ließ. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel hatte dann erneut Stiller die Möglichkeit zum Tor, schoss aber aus 18 Metern über den Kasten des SVB. Praktisch mit dem Pausenpfiff fiel dann der Ausgleich durch einen Freistoß aus 20 Metern den einmal mehr Dominik Rauch unhaltbar über die Mauer zirkelte. Die Morjan-Elf zeigte sich aber nicht geschockt und ging nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel erneut in Führung. Schottenhamml leitete diesmal als Vorbereiter mit Pass auf Raab ein, der aus 18 Metern oben links unhaltbar vollstreckte. Nur vier Minuten danach trat ein Cadolzburger Spieler im Strafraum des SVB auf den Ball und der nicht immer souverän wirkende Schiri Jürschik entschied zum Erstaunen aller zunächst auf Strafstoß, nahm diesen aber nach Rücksprache mit seinem Assistenten an der Seitenlinie zurück und gab Schiedsrichterball und in der Folge noch die Ampelkarte gegen Florian Schühlein, der wiederholt reklamierte. Der Rest ist dann schnell erzählt. Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem Cadolzburg nicht in den Strafraum des SVB kam und immer wieder versuchte an der Strafraumgrenze Freistöße zu bekommen, um ihren Spezialisten für ruhende Bälle, Dominik Rauch, in Szene zu setzen. Burggrafenhof hingegen verpasste immer wieder mit Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen, war aber zu schlampig im Abschluss oder mit dem letzten Pass. Unterm Strich durfte sich der SVB mit dem letzten Aufgebot über den Premierensieg zur Kärwa verdientermaßen freuen.

von Christian Boss

Spielplan der Kreisliga 2

Hier können Sie den Spielplan der Kreisliga 2 mit den Spielen unseres SV Burggrafenhof als PDF herunterladen.

Somit sind Sie jederzeit darüber informiert wann und gegen wen unsere Jungs als nächstes spielen.

 

von Christian Boss

Die Meisterschaft in eigener Hand

TSV Langenzenn - SV Burggrafenhof 0:2 (0:0)

Wachablösung an der Spitze: Mit einem geduldigen Auftreten und dem längeren Atem entführte der SV Burggrafenhof drei wichtige Punkte von der in Steinwurfweite gelegenen Sportanlage des TSV Langenzenn. Im ersten Durchgang gestalteten die akut abstiegsbedrohten Hausherren die Partie noch offen und spielten selbst auch gefällig mit. Die ersten Chancen hatte zwar der Favorit, Schottenhamml scheiterte freistehend am stark reagierenden Reichel, ehe Raab aus kurzer Distanz knapp verzog (15., 18.), danach hätte es aber durchaus auch im Burggrafenhofer Tor einschlagen können: Patrick Müller musste sein ganzes Können aufbieten, um Pattaros Schuss und den Nachschuss durch Schneider zu parieren. Torlos sollte es trotz der starken Leistungen beider Schlussleute nicht in die Kabinen gehen: Nach dem wohl besten Spielzug der ersten Hälfte stand Schottenhamml goldrichtig und besorgte die Pausenführung für die Gäste (44.). Im zweiten Durchgang machte Burggrafenhof dann schnell alles klar: Schottenhamml hatte geflankt, Raab nahm den Ball am Fünfereck im Fallen artistisch direkt und überwand TSV-Schlussmann Reichel (53.) - die Partie war entschieden. Langenzenn gab nicht auf und kämpfte weiter tapfer, konnte spielerisch aber kaum genügend Druck aufbauen, um den Burggrafenhofer Zwei-Tore-Vorsprung noch ernstlich in Gefahr zu bringen. So wächst der Rückstand aufs rettende Ufer auf acht Punkte an, während Burggrafenhof die Neuhofer Schwächephase zu nutzen versteht und mit dem Derbysieg den ersten Tabellenrang erobert.

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